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Änderungsvorschlag Ä6

Veranstaltung: Kreistagswahlprogramm 2014
Ursprungsantrag: Gesundheit, Soziales, Bildung, Kunst und Kultur
AntragsstellerIn: Andreas
Status: Eingereicht
Eingereicht: 03.04.2014, 21:25 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 116 bis 162
Erziehung/Bildung
Die bestehenden Kindereinrichtungen sind bedarfsgerecht zu erhalten. Jeder Familie muss es auch weiterhin möglich sein, auf Wunsch einen Kindertagesstättenplatz in Anspruch nehmen zu können.
Die Einschränkung des Anspruchs bei Nichterwerbstätigen lehnt BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN entschieden ab, da so nichterwerbstätige Erziehende so vom Arbeitsmarkt dauerhaft verdrängt werden. Bei der Übergabe von Kindereinrichtungen in freie Trägerschaft, ist auf eine breite pädagogische
Vielfalt zu achten. Eine weitere Erhöhung der Elternbeiträge lehnen wir ab. Die Beiträge haben eine Grenze erreicht, die nicht weiter überschritten werden darf. Elterninitiativen und alternative
Kinderprojekte wollen wir politisch unterstützen und fördernfördern.
Bildungswege sind Lebenswege, deshalb stehen für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Zugangs- und Chancengerechtigkeit unabhängig von sozialer, kultureller oder geographischer Herkunft sowie eine neue Kultur des lebenslangen Lernens im Mittelpunkt. Kreis und Gemeinden haben als Schulträger
und mit der Erstellung des Schulnetzplanes einen erheblichen Einfluss im Bildungsbereich. So wurdenDieser sollte nicht nur - wie in den letztenvergangenen Jahren in unserem Kreis mehreregeschehen - zur Schließung von Schulen geschlossen.genutzt werden.
Wir unterstützen Initiativen von Schulen im Landkreis, die eine ökologische Lebensweise fördern.
Das beinhaltet unter anderem die Initiativen zur Energieeinsparung und zum schonenden Umgang
mit Ressourcen. Die Schülerinnen und Schüler müssen die Möglichkeit haben, ein finanziell günstiges
und gesundes Mittagessen in der Schule einzunehmen.
Die Beschäftigung von Schulsozialarbeitern oder Schulpsychologen als unparteiische Ansprechpartner
an Schulen,Schulen ist ein wichtiger Beitrag um möglicher Gewalt entgegen zu wirken. Wichtigste Voraussetzung zur Vermeidung
von Gewalt ist und bleibt aber ein offenes und vertrauensvolles Klima an den Schulen.
Schülerinnen und Schüler müssen den Umgang mit neuen Medien erlernen, um auf die veränderten
Verhältnisse in einem erweiterten Europa von morgen angemessen reagieren zu können.
Der Landkreis als Bildungsträger muss die Voraussetzungen schaffen, um allen am Bildungsprozess Beteiligten einen Zugang zu den Kommunikationsnetzen zu ermöglichen.
Wir stehen auch weiterhin dafür ein, dass weite Wege zu Schulen und Bildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche nach Möglichkeit vermieden werden sollten. Wo und solange sich weite Wege nicht vermeiden lassen, ist dies bei der Planung des Unterrichtsbeginns zu berücksichtigen um die Aufnahmefähigkeit auch der von weiter anreisenden Schüler und Schülerinnen sicher zu stellen. Ganztagsschulen und kostenlose Fördergruppen für Kinder und Jugendliche werden von uns unterstützt. Um auch nach dem Wegfall des Astronomieunterrichtes an sächsischen Schulen Kindern und Jugendlichen dieses Gebiet vermitteln zu können, unterstützen wir alle haupt- und ehrenamtlichen Vereine auf diesem Gebiet. Besonders die Bestrebungen zum Erhalt und Neuaufbau der Sternwarte Riesa werden vonunsvon uns begrüßt.
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Begründung

Meines Erachtens selbsterklärend.