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Änderungsvorschlag Ä10

Veranstaltung: Kreistagswahlprogramm 2014
Ursprungsantrag: Naturschutz
AntragsstellerIn: Thoralf
Status: Eingereicht
Eingereicht: 10.04.2014, 15:18 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 304 bis 335
Das ökologische Gleichgewicht ist noch immer gestört. Gründe waren das rücksichtslose Wirtschaften und Verhalten auf Kosten von Natur und Umwelt.
Während diese Ursachen heute größtenteils beseitigt sind, ergeben sich durch den Verkehr (Schwerlast- und Individualverkehr) und den Flächenbedarf für Wohnungsbau- und Gewerbestandorte erhebliche Probleme. Bei Umwelt- und Naturschutzproblemen fordern wir ein Akteneinsichtsrecht
für Organisationen und Bürgerinnen und Bürger.
Wir unterstützen alle Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässergüte zur Herstellung und Erhaltung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen. Wir befürworten die Erhaltung und Unterschutzstellung von Lebensräumen besonders gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, sowie von Landschaftsbestandteilen, die sich durch besondere Schönheit und Einmaligkeit auszeichnen bzw. besondere Bedeutung für die Erholung haben. Ebenso sind die weiträumigen Waldflächen im Ostteil des ehemaligen Altkreises Großenhain zu erhalten und für einen sanften Tourismus zu nutzen.
Wir treten ein für die Weiterführung von Maßnahmen zur Landschaftspflege und zur Erhaltung von Parks. Wir wollen das landschaftsgerechte Bauen und die Erhaltung traditioneller Landschaftsbilder fördern, Bebauungspläne sollen auch einen Grünordnungsplan erhalten. Vorhaben, die den Grundwasserspiegel absenken sind besonders kritisch zu betrachten. In der Vergangenheit durchgeführte Absenkungen sollten schrittweise wieder rückgängig gemacht werden. Der Regenwasserversickerung ist verstärkte Aufmerksamkeit zu widmen. Die Versiegelung großer Flächen und die Bebauung der Flußauen wird durch uns strikt abgelehnt. Wir unterstützen besonders alle be- und entstehenden örtlichen Umwelt- und Naturschutzgruppen, sowie Initiativen zur Bewahrung von Natur und Umwelt und streben mit diesen eine enge Zusammenarbeit an. Darüber hinaus streben wir an, das Umweltzentrum von „Pro Natura“ im „Haus des Gastes“ in Diesbar-Seußlitz zu einem kreisweiten Naturschutzzentrum im neuen Landkreis
auszubauen.
Die im Kreisgebiet vorkommenden, besonders schützenswerten Tierarten müssen durch geeignete Maßnahmen weiter im Bestand stabilisiert werden. Biotope sind zu erhalten und vor schädigenden Einflüssen zu schützen.
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Begründung